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Sonntag, 12. März 2017

Die Flüsse von London


Titel: Die Flüsse von London                                                                           
Autor: Ben Aaronovitch
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 480
ISBN: 978-3423213417

Cover-, Klappentext-, Zitatrecht: Benn Aaronovitch, dtv Verlagsgesellschaft


Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.
»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«



"Die Flüsse von London" ist der erste Band von Ben Aaronovitch um den Hauptprotagonisten Peter Grant. Das Buch ist im Präteritum und aus der Ich-Perspektive geschrieben.

Peter Grant ist ein Constable der Londoner Met Police. Er steht kurz vor der Entscheidung, in welche Abteilung er zukünftig eingeteilt sein wird, als eine zufällige Begegnung mit Chief Inspector Thomas Nightingale seine Zukunft sowie sein bisheriges Weltbild durcheinander bringt.

Der typische Frauenheld ist Peter nicht. Er lässt sich leicht ablenken und ist Single. In seiner Freizeit verbringt er viel Zeit mit seiner Freundin und Kollegin Lesley.

Lesley ist ehrlich und direkt. Sie ist eine sehr gute Polizistin und immer für Peter da. Das hat auch zur Folge, dass sie in Peters aktuellen Fall hineingezogen wird.

Chief Inspektor Nightingale ist ein ruhiger Mann und dem Aussehen nach mittleren Alters. Nightingale ist sehr schweigsam. Außerdem hat er von Technik, was für alle anderen selbstverständlich ist, keine Ahnung.

Ben Aaronovitch´s Schreibstil ist nichts für zwischendurch. Durch seine längeren Sätze mit Nebensätzen sollte man konzentriert bei der Sache bleiben. Leider hat mir auch ein guter Spannungsaufbau gefehlt. Die Geschichte an sich allerdings finde ich interessant und daher gebe ich den nächsten Bänden auch noch eine weitere Chance.


"Die Flüsse von London" ist der erste Band der "Flüsse von London"-Reihe. Der Hauptprotagonist ist ein Durchschnittstyp und nicht wie in den meisten Büchern eine Super-Sahneschnitte. Dies passt allerdings sehr gut. Das Buch ist in einem anspruchsvollen Schreibstil geschrieben. Trotz des für mich zu geringem Spannungsbogen werde ich weiterlesen und rausfinden, wie mir die Folgebände gefallen.