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Samstag, 25. März 2017

AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz


Titel: AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz                                              
Autor: Kim Kestner
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 480
ISBN: 978-3401602523

Cover-, Klappentext-, Zitatrecht: Kim Kestner, Arena Verlag
Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann. Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.
"AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz" ist ein Jugendroman von Kim Kestner. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive, im Präteritum geschrieben und in zwei Teilen aufgebaut.

Man taucht in die Welt von Abigail Dupont ein und erlebt den Sommer, in dem sie 18 wird, aus ihrer Sicht.

Abigail - von allen nur Abby genannt - ist ein sehr schüchternes und selbstloses Mädchen. Sie ist die Tochter eines Reverends und ist sehr gläubig. Es ist schwer vorstellbar, dass ein Teenager in ihrem Alter so gar nicht rebellisch ist und manchmal sind ihre Handlungen für mich trotz ihrer Art schwer nachvollziehbar. Sie widerspricht nicht und ist in manchen Dingen zwanghaft.

Gleich zu Beginn ist man mitten in der Geschichte drin ohne großen Vorspann. Abby fährt mit ihrer Schwester Virginia, ihrer Mutter und ihrem Dad nach Acadia, einem Nationalpark in Kanada, wo sie jedes Jahr den Sommer verbringen. Abby ist das "Engelchen", was sich aber nicht immer im Verhalten ihrer Schwester gegenüber zeigt. 

Virginia ist das komplette Gegenteil von Abby. Sie ist rebellisch und trotzig. Ihr Aussehen ist Virginia eines der wichtigsten Dinge. Ich würde sie als typische Zicke bezeichnen. Und so verhält sie sich auch Abby gegenüber. Streit zwischen den beiden ist daher vorprogrammiert.

In Acadia trifft Abby auf den Zauberer Juspinn. Er ist Mitte 20, sehr geheimnisvoll und unnahbar. Durch seine abweisende Art macht er sich aber umso interessanter.

Abby ist in Acadia sehr bekannt und beliebt. Nur irgendwie verändern sich die Besucher Acadias zunehmend. Erst fällt es Abby nicht auf, aber irgendwann lässt es sich nicht mehr leugnen. Nur ihre Freundin Eyota, eine Indianerin, und sie sind immer noch sie selbst. Daher versucht Abby der Sache auf den Grund zu gehen.

Dabei muss sie immer wieder der Anziehungskraft von Juspinn widerstehen. Abby hatte noch nie einen festen Freund und diese Art der Anziehung ist ihr daher ein Rätsel.

Bei den Versuchen Licht ins Dunkel zu bringen, kommen für Abby nur noch mehr Fragen auf, welche sie klären will.

Der Schreibstil von "AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz" gefällt mir sehr gut, da er meiner Meinung nach genau in die Zielgruppe der Jugendlichen passt. Das Buch ist locker und modern umgesetzt. Der Spannungsbogen ist im Großen und Ganzen gut gelungen, wobei ich auf die eine oder andere kleine Länge verzichten hätte können. Diese fallen aber nicht zu sehr auf.
"AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz" ist ein Jugendroman von Kim Kestner. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist in einer modernen Jugendsprache gehalten. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und die Charaktere sind gut umgesetzt. Daher kann ich das Buch nur empfehlen! Wenn ich euer Interesse geweckt habe, klickt einfach auf das Cover.


Sonntag, 12. März 2017

Die Flüsse von London


Titel: Die Flüsse von London                                                                           
Autor: Ben Aaronovitch
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 480
ISBN: 978-3423213417

Cover-, Klappentext-, Zitatrecht: Benn Aaronovitch, dtv Verlagsgesellschaft


Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.
»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!«



"Die Flüsse von London" ist der erste Band von Ben Aaronovitch um den Hauptprotagonisten Peter Grant. Das Buch ist im Präteritum und aus der Ich-Perspektive geschrieben.

Peter Grant ist ein Constable der Londoner Met Police. Er steht kurz vor der Entscheidung, in welche Abteilung er zukünftig eingeteilt sein wird, als eine zufällige Begegnung mit Chief Inspector Thomas Nightingale seine Zukunft sowie sein bisheriges Weltbild durcheinander bringt.

Der typische Frauenheld ist Peter nicht. Er lässt sich leicht ablenken und ist Single. In seiner Freizeit verbringt er viel Zeit mit seiner Freundin und Kollegin Lesley.

Lesley ist ehrlich und direkt. Sie ist eine sehr gute Polizistin und immer für Peter da. Das hat auch zur Folge, dass sie in Peters aktuellen Fall hineingezogen wird.

Chief Inspektor Nightingale ist ein ruhiger Mann und dem Aussehen nach mittleren Alters. Nightingale ist sehr schweigsam. Außerdem hat er von Technik, was für alle anderen selbstverständlich ist, keine Ahnung.

Ben Aaronovitch´s Schreibstil ist nichts für zwischendurch. Durch seine längeren Sätze mit Nebensätzen sollte man konzentriert bei der Sache bleiben. Leider hat mir auch ein guter Spannungsaufbau gefehlt. Die Geschichte an sich allerdings finde ich interessant und daher gebe ich den nächsten Bänden auch noch eine weitere Chance.


"Die Flüsse von London" ist der erste Band der "Flüsse von London"-Reihe. Der Hauptprotagonist ist ein Durchschnittstyp und nicht wie in den meisten Büchern eine Super-Sahneschnitte. Dies passt allerdings sehr gut. Das Buch ist in einem anspruchsvollen Schreibstil geschrieben. Trotz des für mich zu geringem Spannungsbogen werde ich weiterlesen und rausfinden, wie mir die Folgebände gefallen.