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Mittwoch, 24. August 2016

Verflixt und unsichtbar - Mission Undercover



Titel: Verflixt und unsichtbar - Mission Undercover                                              
Autor: Jana Himmel                                                                                                          
Verlag: Bastei Entertainment
Seiten: 168
ASIN: B01GD72NX0

Cover-, Klappentext- und Zitatrecht: Jana Himmel, Bastei Entertainment

Humorvoll, spannend und erfrischend anders - "Verflixt und unsichtbar" wärmt das Herz und strapaziert die Lachmuskeln!

In der neuen ChickLit-Krimi-Serie "Verflixt und unsichtbar" ermittelt die dessoussüchtige Privatdetektivin Laura Sand. Sie ist die beste, wenn es darum geht, Fremdgehern auf die Schliche zu kommen. Denn sie hat einen entscheidenden Vorteil: Laura kann sich unsichtbar machen. Was allerdings nicht ganz so cool ist, wie es klingt. Denn außer ihr selbst wird nichts unsichtbar - kein Kleidungsstück, kein Lippenstift.

Laura könnte es bestens gehen - wenn sie nicht plötzlich zwei riesige Probleme hätte: Erstens wurde der Verlobte ihrer besten Freundin Stefanie ermordet, den sie ohne Auftrag beschattet hatte. Nun ist nicht nur Stefanie stinksauer, sondern Laura auch noch die Hauptverdächtige. Und zweitens soll sie für die Detektei ausnahmsweise an einem schwierigen Wirtschaftsfall mitarbeiten, der ihre besonderen Fähigkeiten erstmals wirklich fordert - zumal sie diese nebenher auch immer wieder bei ihren Versuchen einsetzen muss, den wahren Mörder zu finden.
Und dann ist da auch noch Erik, ihr etwas schnöseliger, aber irgendwie doch wahnsinnig gutaussehender Kollege, mit dem die Einzelgängerin plötzlich enger zusammenarbeiten soll, als ihr zunächst lieb ist -

Verflixt und unsichtbar - Mission Undercover ist der erste Band einer Privatdetektivin-Serie von Jana Himmel. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive und im Präteritum geschrieben.

Die Hauptprotagonistin Laura ist eine lustige, sympathische junge Frau. Manchmal wird sie als etwas naiv dargestellt. Dagegen ist auch nichts negatives zu sagen. Leider wird es mit der Naivität manchmal sehr übertrieben und man könnte sie dann schon als dumm bezeichnen. Das finde ich sehr schade, mindert etwas den Lesespaß und man kann teilweise schon mit den Augen rollen.

Ihr langjähriger Freund Paul ist äußerlich nicht mein Typ, aber charakterlich genau so, wie man sich den besten Freund wünscht. Er ist aber nicht nur ein sehr guter Freund, sondern gleichzeitig auch noch ihr Chef. Paul kennt ihre besonderen Fähigkeiten. Wenn sie gegen Regeln verstößt, versucht er zwar streng mit ihr zu sein, so wirklich gelingt es ihm aber nicht. Auf mich machte er einen sehr vertrauensvollen und sympathischen Eindruck.

Außerdem spielt Erik noch eine wichtige Rolle. Erik ist Lauras Kollege. Ein typischer Schnösel. Tolles Aussehen, arrogant und einen schicken Wagen. Also von Anfang an unsympathisch. Zumindest auf den ersten Blick. Aber da möchte ich natürlich nicht zu viel verraten.

Laura arbeitet als Privatdetektivin. Diesen Job ergatterte sie eher durch Zufall. Aufgrund ihrer Fähigkeiten ist Laura spezialisiert auf Beziehungsprobleme. Durch ihre besonderen Fähigkeiten kann Laura sich unbemerkt überall hinschleichen. Dies hat seine Vor- aber auch seine Nachteile. Denn um sich unsichtbar machen zu können, muss sie nackt sein. Das ist der unangenehme Teil. Denn die Orte, an denen sie "recherchiert", möchte man nicht unbedingt nackt betreten. Denn oft sind es nicht die saubersten Orte, an denen der Ehemann oder die Ehefrau seinen Partner betrügt. Und dann nackt dabei zu sein, ist auch nicht immer so angenehm.

Allerdings gerät Laura diesmal richtig in die Patsche. Denn sie muss beweisen, dass sie keine Mörderin ist. Und das Alibi ist etwas schwierig, denn zum Tatzeitpunkt war sie gerade unsichtbar unterwegs.

Der erste Band ist in einem angenehmen einfachen Schreibstil gehalten. Ab und an sind noch ein paar Wortdoppelungen vorhanden. Diese sollten vielleicht noch gelöscht werden.

Verflixt und unsichtbar - Mission Undercover ist der erste Band einer Serie von Jana Himmel. An sich ist es ein lustig geschriebener Roman, bei dem man öfters auch schmunzeln muss. Er lässt sich schnell lesen. Bei der Naivität sollte etwas zurückgeschraubt werden. Um sich an einem leichten Sommerabend berieseln zu lassen, ist der Roman super geeignet.


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