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Freitag, 27. Juni 2014

Vampire küsst man nicht


   


Titel: Vampire küsst man nicht                                                                            
Autor: Linsay Sands
Verlag: Egmont LYX Verlag
Seiten: 352
ISBN: 978-3-8025-8468-8

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Cover,- Klappentext- und Zitatrecht: Linsay Sands und Egmont LYX Verlag

Nicholas Argeneau war einst ein erfolgreicher Jäger, der Vampire zur Strecke brachte, die gegen die Gesetze der Unsterblichen verstoßen haben. Doch dann wurde er selbst zum Gesetzlosen. Seit fünfzig Jahren lebt er im Verborgenen, um einer möglichen Strafe zu entgehen. Bis er der attraktiven Josephine Willan das Leben rettet, die von einem Vampir angegriffen wurde. Doch kurz darauf ist Jos Leben erneut in Gefahr. Kann Nicholas sie beschützen und gleichzeitig selbst der Verfolgung durch die Vampirjäger entgehen?



Vampire küsst man nicht ist der zwölfte Band der Argeneau-Serie. Dies hat mich sehr verwundert, da ich die ersten 11 Bände nicht kannte.

Das Buch ist aus der er-/-sie Perspektive geschrieben und hat 2 Hauptprotagonisten. Jo Willan und Nicholas Argeneau.

Zu Beginn des Buches ist Jo gemeinsam mit Alex zu Besuch auf einer Party von Sam. Jo und Sam sind Geschwister. Von beiden erfährt man während des Buches noch einiges mehr. Alex spielt während des gesamten Buches eine eher unwichtige Rolle. Wie ihr die Party gefiel und was sie dort noch erlebte, erfährt man leider nicht. Eventuell ist dies allerdings Teil eines anderen Bandes. Das kann ich leider nicht sagen.

Jo ist eine junge Frau in den 20ern. Sie ist sehr impulsiv und stürmisch. Dies macht sie auch gleichzeitig zu einer sympathischen Hauptprotagonistin, da sie einen durch ihre Art immer wieder zum Lachen bringt. Dies beweist sie auch immer wieder (Lucian ist einer der Ratsmitglieder der Vampire):

"Angst und Frust steigerten sich zu einer Explosion, und ehe Jo wusste, was sie da überhaupt tat, hatte sie Lucian auch schon eine Ohrfeige verpasst." (Zitat aus Vampire küsst man nicht)

Nicholas hingegen ist eher der vorsichtige Typ, um nie die Kontrolle über eine Situation oder sich selbst zu verlieren. Dem macht Jo allerdings immer wieder einen Strich durch die Rechnung, was die Handlung des Buchs für Nicholas nicht immer einfach macht, aber dennoch sehr lustig und für Nicholas auch mitfühlend gestaltet. Das Jo nichts über die Welt der "Vampire" weis, ist nicht gerade ein Pluspunkt für Nicholas.

Grundsätzlich ist die Geschichte einfach und gut lesbar geschrieben. Etwas enttäuscht war ich allerdings vom Ende des Buches, da für mich hier noch einige Fragen offen waren. Ob diese Fragen in späteren Bänden geklärt werden, werde ich wohl erst beim weiteren Lesen erfahren. Hierzu hole ich allerdings dann doch mal die ersten 11 Bände nach.


Bei Vampire küsst man nicht handelt es sich um einen schön zu lesendenden und entspannenden Fantasyroman, welcher auch gut für Quereinsteiger zu lesen ist, da man hier nicht besonders viele Vorkenntnisse benötigt. Durch den Charme und den Witz der Hauptprotagonisten merkt man gar nicht, wie die Seiten nur so dahinfliegen. Selbstverständlich darf bei einer solchen Liebesgeschichte auch der ein oder andere Erotikteil nicht fehlen. Ob es eine erfolgreiche Liebesgeschichte ist, müsst ihr allerdings selbst herausfinden.

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