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Freitag, 16. Mai 2014

Witch Boy: Stadt der Geister


   



Titel: Witch Boy: Stadt der Geister                                                                                
Autor: Romana Grimm
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Plattform
Seiten: 530
ISBN: 978-1497463301
Cover-, Klappentext- und Zitatrecht: Romana Grimm


Für den sechzehnjährigen Seth Morgan ist es nicht leicht, im Schatten seiner berühmten Schwester aufzuwachsen. Als die ganze Familie ihretwegen auch noch von New York in das kleine Nest Blackwood Springs zieht, kann es nicht mehr schlimmer werden. Zumindest denkt er das, bis er merkt, dass es im neuen Haus spukt und die Stadtbewohner ein unglaubliches Geheimnis hüten. Ungewollt verstrickt sich Seth in einem Netz aus Magie, Hexerei und übernatürlichem Wissen, sodass er bald selbst Teil des Geheimnisses wird.
Doch als wenig später eine düstere Bedrohung Blackwood Springs heimsucht, muss er sich entscheiden, ob er seine neugefundenen Kräfte akzeptiert, oder sich abwendet, bevor es kein Zurück mehr gibt ...


In Witch Boy: Stadt der Geister von Romana Grimm wird die Geschichte des sechzehnjährigen Seth Morgan erzählt, welcher wegen seiner Schwester in ein kleines Dorf namens Blackwood Springs ziehen muss.

Seine Schwester Hailey spielt eine der Hauptrollen in einer TV-Serie namens Witch Girls. Dadurch bekommt sie, speziell von ihrer Mutter, besondere Aufmerksamkeit. Da sie es gewohnt ist, dass alle es ihr Recht machen und immer Rücksicht auf sie nehmen, ist sie ein verwöhnter und zickiger Teenager, vor allem wenn es mal nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt.

Dies hat zur Folge, dass Seth, der Hauptprotagonist, immer das schwarze Schaf in der Familie ist. Gibt es Probleme, ist automatisch er schuld. Bei solchen Szenen muss man einfach mitfühlen. Hinzu kommt, dass es ihm schwer fällt, durch seine berühmte Schwester Freunde zu finden.

Daher ist es umso erstaunlicher, dass er schnell neue Leute kennen lernt, wie zum Beispiel Gretchen und Claire. Beide sind sehr warmherzig und liebevoll. Gretchen eine gutmütige ältere Dame kann man nur sofort ins Herz schließen und Claire, welche Seth vor allem beschützen möchte.

Da Seth selbst das Geheimnis um Blackwood Springs nicht kennt und keiner ihm dessen Geheimnis verraten möchte, versucht man dieses mit Seth gemeinsam zu lösen.

Das Buch bietet dauerhafte Spannung, da das komplette Geheimnis erst ziemlich zum Ende des Buches gelüftet wird. Allerdings gab es auch einige Szenen, bei denen man selbst etwas genervt war, weil zwanghaft nichts preis gegeben wird. Gerade deshalb hat mich der Schluss des Buches doch sehr verwirrt. Eine wirkliche definitive Auflösung gibt es meiner Meinung nach nicht. Ob die Auflösung im zweiten Teil Witch Boy: Stadt der Hexen gelöst wird, weis man noch nicht.

Durch den leichten und flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch gut lesen. Auch die interessant dargestellten Charaktere tragen einen Großteil dazu bei. Das Buch ist aus der Sicht von Seth geschrieben. Daher ist es doch etwas untypisch, dass die Eltern mit den Vornamen genannt werden.


Witch Boy: Stadt der Geister ist der erste Band der Witch Boy-Serie. Es handelt sich dabei um ein nettes entspannendes Buch für zwischendurch, da es sich schnell und einfach lesen lässt. Da mich der Schluss allerdings eher ratlos zurückgelassen hat, kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen, ob ich auch den zweiten Band, wenn er erschienen ist, lesen werde.

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