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Freitag, 4. April 2014

Sommernachtsfrauen


   



Titel: Sommernachtsfrauen                                                                                                             
Autor: Keith Donohue                                                  
Verlag: C. Bertelsmann Verlag
Seiten: 368
ISBN: 978-3570011287

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Cover-, Klappentext- und Zitatrecht: Keith Donohue und C.Bertelsmann Verlag


Die Lebensgeschichten von acht Frauen aus verschiedenen Epochen verknüpfen sich zum amerikanischen Mythos.

Jack erwacht in einer Juninacht und wundert sich, wie ihm geschieht. Wenn er doch nur wüsste, wie er sich den Kopf blutig gestoßen hat. Doch kommt er kaum zum Nachdenken, denn in einem großen Wirbel tauchen nacheinander acht faszinierende Frauen auf, die Jack für ihr Schicksal verantwortlich machen wollen: sei es die junge Ureinwohnerin, die einen Mann heiratet, der sich in einen Bären verwandeln kann, sei es die Frau aus Salem, die für eine Hexe gehalten wurde. Mythologie, Geschichte und Fantasy sind in diesem phantastischen Roman zu einer großen Reise durch die Zeiten verknüpft .

Keith Donohue schafft es mit seinem neuen Roman Sommernachtsfrauen, uramerikanische Märchen, Sagen und Geschichten aus fünfhundert Jahren in einem fabelhaft en Bogen zusammenzuführen.


Sommernachtsfrauen ist ein Roman von Keith Donohue, welcher von Sabine Herting ins Deutsche übersetzt wurde. Der Roman ist in der ich-Perspektive geschrieben.

Der Hauptprotagonist Jack macht auf mich einen sehr verwirrten Eindruck. Ständig vergisst er, was er tun wollte. Ich weis nicht, ob jeder den Ausdruck kennt, aber bei uns würde man sagen, es dauert bis er endlich in die Gänge kommt. Teilweise ist er auch etwas schwer von Begriff. Ob dies an seinem Stoß auf dem Kopf liegt oder es seine Art ist, ist schwer zu sagen.

Neben Jack gibt es auch noch die acht Frauen, welche jede einzelne auf ihre Art faszinierend ist. Auch die Geschichten ihres Lebens sind interessant.

Leider habe ich mir etwas anderes unter dem Buch vorgestellt. Es wird von Reisen durch die Zeit gesprochen. Daher habe ich angenommen, dass die Geschichten der Frauen nochmals real durchlebt werden. Dem ist leider nicht so. Es handelt sich mehr um Erzählungen in der Erzählung selbst. Dies hat mich etwas enttäuscht. Dazu kommt, dass es meines Erachtens kein Schmöker für Zwischendurch ist, da das Buch nicht ganz einfach geschrieben ist. Es ist mit vielen langen und mit mehreren Nebensätzen geschriebenen Sätzen erzählt, weshalb man sich mehr konzentrieren muss beim Lesen.

Die Geschichten an sich sind gut in den einzelnen Schreibstils der entsprechenden Jahrhunderte verfasst.




"Sommernachtsfrauen" ist ein Buch, welches durch viele Nebensätze schwer lesbar ist. Dies macht es nicht zu einem Buch was schnell mal nebenbei gelesen werden kann. Hinzu kommt, dass man schnell den Überblick mit den einzelnen Frauen, deren Namen und den dazugehörigen Erlebnissen verlieren kann. Wer sich jedoch darauf einlässt, erhält einen Einblick auf einzelne Jahrhunderte mit ihren ganz persönlichen und auch interessanten Geschichten.

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