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Freitag, 31. Januar 2014

Erbe des Drachenblutes


   


Titel: Erbe des Drachenblutes                                                                                 
Autor: Monika Thamm  
Verlag: Astragard Verlagsagentur AVa   
Seiten: 552
ASIN: B00F4P04GQ

Cover-, Klappentext- und Zitatrecht: Astragard Verlagsagentur AVa, Monika Thamm 


Mina führt ein normales Leben, bis sie durch einen Traum in eine andere Welt entführt wird. Sie erwacht in Dra'Ira, im Reich der Drachentochter, und begibt sich notgedrungen mit einem geheimnisumwitterten Magier, einem gutherzigen Halbelben und einem abenteuerlichen Waldkobold auf die lange Reise zur Hauptstadt Tempelburg.

Unterwegs muss sie unvorstellbare Widerstände überwinden, bis es ihr schließlich gelingt, das größte Geheimnis überhaupt zu ergründen: das ihres eigenen Lebens.

Gleichzeitig erhebt sich eine düstere Macht auf dem dunklen Kontinent - einst der Sitz der Göttin Gaia, und seit Generationen von den vereinten Völkern als Ort der Verbannung genutzt. Dort herrscht mit harter Hand der Leviathan Cor Keto, der nur von einem Gedanken vorangetrieben wird: Rache an den freien Völkern und der regierenden Drachentochter.


Der Einstieg in "Erbe des Drachenblutes" fiel mir nicht ganz leicht, da das Buch im Anschluss an die Vorgeschichte mit einem langen Gespräch zwischen der Hauptprotagonistin Mina und ihrer besten Freundin Janice startet. Hierbei musste ich Teile des Gesprächs sogar mehrfach lesen, da nicht klar war, wer welche Aussage getroffen hat.

Mit der Hauptprotagonistin Mina ist Monika Thamm eine sympathische junge Frau gelungen, welche man gern auf ihren Wegen begleiten möchte. Sie reist natürlich nicht allein.

Begleitet wird sie von dem Magier Nirvan. Der Magier ist geheimnisvoll und schweigsam. Durch ihn wurde die bereits eh schon spannende Geschichte das ganze Buch hindurch nie langweilig. Was geht ihm durch den Kopf? Was sind seine Beweggründe? Sagt er wirklich die Wahrheit? Dies sind nur einige der Fragen, welche mir ständig beim Lesen durch den Kopf gingen.

Der zweite Begleiter ist der Elb Zados. Er ist ein sehr weiser Elb, den man einfach nur ins Herz schließen muss. Genauso ergeht es einem, sobald man den dritten Begleiter Nexus, den Waldkobold, kennen gelernt hat. Er setzt sich sofort für Mina ein, auch wenn er sie noch nicht allzu lang kennt. Man muss ihn einfach nur mögen. Allerdings hat man manchmal das Gefühl, als würde er reden ohne vorher nachzudenken. Dies macht ihn aber nur umso liebevoller.

Grundsätzlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und hält eine durchgehende Spannung. Was mich allerdings sehr enttäuscht hat, sind die extrem häufigen Rechtschreibfehler. Diese mindern die Lust am Lesen doch erheblich.



Es handelt sich um ein schön geschriebenes spannendes Buch, welches ich gerne weiterempfehlen kann, solang man sich nicht an den Rechtschreibfehlern stört. Für mich hätte das zwar in sich abgeschlossene Buch trotzdem auch noch das Potential für einen zweiten Band. Ob es bereits einen gibt, oder dieser in Planung ist, ist mir leider nicht bekannt.

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