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Montag, 28. Januar 2013

Back to Paradise - Band 2



 

Titel: Back to Paradise                                                                                         
Autor:
Simone Elkeles
Originaltitel: Back to Paradise
Übersetzer:Katrin Weingran
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2013
ISBN:
978-3570307939
Verlag:
cbt

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Cover-, Zitat- und Klappentextrecht: cbt

Vorsicht! Diese Rezension spoilert das Ende sowie die Handlung in Band 1 "Leaving Paradise"! Deshalb solltet ihr sie NICHT lesen, wenn ihr "Leaving Paradise" noch lesen möchtet


"Es gibt sie noch... die große Liebe

Zweimal schon hat Caleb Becker seinen Heimatort Paradise wegen Maggie Armstrong verlassen. Zweimal schon wollte er nichts mehr, als Maggie vergessen – Maggie, die er liebt und der er doch so viel Leid zugefügt hat. Und auch Maggie will vor allem eins: endgültig über ihre große Liebe Caleb hinwegkommen. Dann aber treffen sich Maggie und Caleb zufällig in den Sommerferien wieder, und auch wenn beide versuchen, sich aus dem Weg zu gehen, machen all die unterdrückten Gefühle ihnen alsbald einen Strich durch die Rechnung. Doch gerade, als die beiden ihrer Liebe eine Chance geben wollen, kommen die Schatten der Vergangenheit wieder hoch …"


Nachdem ich von "Leaving Paradise" sehr begeistert war, musste ich gleich den 2. und somit abschließenden Band der Dilogie zur Hand nehmen.

Die Handlung beginnt circa 8 Monate nachdem Caleb Paradise und somit auch Maggie verlassen hat und man findet ihn in einer nicht wirklich schönen Situation wieder.
Wie der Klappentext bereits verrät, begegnen sich Maggie und Caleb zufällig in den Sommerferien wieder. Caleb wirkt charakterlich ziemlich verändert und auch leicht abgestumpft. Das Wiedersehen der beiden hatte ich mir wesentlich erfreulicher vorgestellt. Maggie´s Reaktion fand ich in Anbetracht der merkwürdigen Situation sehr passend umgesetzt. Ich konnte sie mir in der beschriebenen Szene geradezu bildlich vorstellen und habe Tränen gelacht!

Die Autorin hat die abwechselnde Ich-Erzählperspektive der Hauptprotagonisten beibehalten. Die Charaktere von Maggie und Caleb jedoch haben einen neuen Touch verpasst bekommen. Die mir im ersten Band zu Beginn noch zu zurückhaltende und sich selbst bemitleidende Maggie hat einiges an Selbstbewusstsein zugelegt. Sie wirkt hierdurch reifer und durch die authentische Umsetzung wesentlich sympathischer.
Caleb hingegen hat etwas Abweisendes bekommen. Er ist über das Wiedersehen mit Maggie nicht wirklich erfreut und arrangiert sich mehr oder weniger unfreiwillig mit der entstandenen Situation. Zunächst wirkt er wie ein bockiger Teenager. Und ja, er hat sich auch ab und an wie ein ziemlicher Arsch aufgeführt. Doch im Laufe der Handlung konnte die Autorin dies glücklicherweise noch einmal herumreisen und den wahren Caleb zum Vorschein bringen.

Von den bereits bekannten Charakteren aus Band 1 taucht zunächst nur Damon auf. Dessen Charakter wurde hier weiter ausgebaut und man darf ihn ein Stück besser kennenlernen. Neben Caleb und Maggie werden bisher unbekannte Nebenprotagonisten in die Geschichte eingeführt. Hier hat die Autorin Einfallsreichtum bewiesen und mit dem Protagonisten Lenny die doch eher angespannte Stimmung sehr aufgelockert. Dieser Charakter hat mich so sehr mit seinen oftmals absolut unpassenden Aussagen amüsiert, dass ich mich vor Lachen fast nicht eingekriegt habe. Seine Art ist zwar ab und an gewöhnungsbedürftig, aber gerade das macht ihn so sympathisch und auch liebenswert.

Erfreulicherweise zoffen sich die beiden Hauptcharaktere nicht nur. Das Knistern zwischen ihnen ist weiterhin vorhanden und auch auf eine erneute Achterbahnfahrt der Gefühle darf man sich als Leser freuen. Während die Seiten voranschritten, hat sich mir immer wieder die Frage gestellt, ob man die entstandene Situation überhaupt jemals wieder kitten kann. Wie bereits in "Leaving Paradies" stehen immernoch unausgesprochene Geheimnisse zwischen Maggie und Caleb. Erneut müssen sie sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen und sich fragen, ob sie erneut lieber getrennte Wege gehen sollten ...

"Back to Paradise" kann auf jeden Fall mit seinem Vorgängerband mithalten. Wer mit einer ähnlichen Situation wie in "Leaving Paradise" rechnet, wird schon alleine durch charakteristisch veränderte Protagonisten stolpern, welche anders handeln als zunächst vermutet. Hierdurch hebt sich der Abschluss der Geschichte um Caleb und Maggie noch einmal deutlich von seinem Vorgänger ab.
Ein gelungener zweiter Band, welcher mir sowohl eine emotionale Achterbahnfahrt beschert hat, aber auch für ziemlich laute Lacher sorgen konnte!

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