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Samstag, 3. November 2012

Anton Pfeiffer und der Zauberkongress





Titel: Anton Pfeiffer und der Zauberkongress                                                       
Autor: Anna Carina Hashagen

Erscheinungsdatum:
3. September 2012
ISBN:
978-1479213511
Verlag:
CreateSpace



Cover- und Klappentextrecht: Anne Carina Hashagen

Eigentlich dachte Anton Pfeiffer, er sei ein ganz normaler Junge. Doch eine Woche vor Weihnachten lernt er während des Schulunterrichts den Jungen Oskar kennen, der behauptet ein Zauberer zu sein. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Was hat es mit der alten Eiche hinter dem Schulhof auf sich? Welches Geheimnis verbirgt der Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn? Und warum um Himmelswillen beginnt die Zeitrechnung „nach Schnupfer“?

"Anton Pfeiffer und der Zauberkongress" ist in der Kategorie Kinder- und Jugendbücher ab 10 Jahren zu finden. Ich würde es nach Beenden uneingeschränkt in der Kategorie "All Age" sehen. Da sich die Geschichte um Anton Pfeiffer leicht und flüssig lesen lässt sowie eine bezaubernde Geschichte erzählt und hierdurch viele Leser ansprechen dürfte.
Als deutsche Antwort zu Harry Potter angepriesen, habe ich mich zu Beginn ehrlich gesagt etwas schwer getan, in die Gesichte zu finden. Vorweg, ich bin großer Harry Potter Fan, weshalb mich der Beginn bzw. Ausbau mancher Charaktere doch sehr an die Geschichte um Harry, Ron und Hermine erinnert hat.

Anton, der nichts ahnende Hauptprotagonist, Emma halb Elfe halb Mensch und stets allwissend sowie der leicht tollpatschige Oskar haben mich doch sehr an diese erinnert.
Doch nachdem ich von der Geschichte verzaubert war, wurde mir schnell klar, dass Anton Pfeiffer doch in eine andere Richtung gehen wird. Die Handlung wird weiter ausgearbeitet und entwickelt sich zu einem eigenen, magisch und liebevoll gestalteten Erzählstrang.

Die Charaktere sind ebenso liebevoll gestaltet, wobei ein Tiefgang dieser noch nicht ganz vorhanden ist. Da es sich um den ersten Band handelt, lässt dies einen Spielraum für den Folgeband.
An Fantasie fehlt der Autorin keineswegs! Bildlich beschreibt sie die Umgebungen, sodass man ein wahres Kopfkino erlebt. Durch die auktoriale Erzählperspektive ist man als Leser ein Teil der Handlung und begleitet die drei Protagonisten auf ihrem geheimnisvollen Weg.

Hierbei begegnen ihnen die fantasievollsten Gestalten, umgeben von einer magischen Welt, welche sich parallel zu der unseren abspielt. Für Anton öffnet sich eine Welt, von welcher er nicht gedacht hätte, dass diese jemals existieren könnte. Auf Gewalt oder Duelle mit Zauberstäben wie im bereits bekannten Sinn verzichtet die Autorin, sondern lässt die Duellpartner knifflige als auch lustige Rätsel lösen - eine sehr schöne Idee, welche mir ebenso gut wie die erschaffenen Wesen gefallen hat!

Der Schreibstil ist leicht und verständlich zu lesen, weshalb Kinder beziehungsweise Jugendliche der Handlung problemlos folgen können. Ab und an taucht dann doch ein Wort auf, welches einer Erklärung bedarf. Das Wort "changierenden" ist mir hier zum Beispiel immernoch in Erinnerung, welches jüngeren Kindern nicht sehr geläufig ist.

Sehr schön fand ich, dass auf der Autorenhomepage von Anne Carina Hashagen, manche Schauplätze aus dem Buch als Foto vorhanden sind. Dies als Ergänzung nach dem Lesen hat der eigenen Vorstellung keinen Abbruch getan, sondern den Schauplatz zwischen realer und der verborgenen Zauberwelt für meine Tochter noch einmal schön unterstrichen. 

Fazit:
Anton Pfeiffer und der Zauberkongress ist eine gelungene Geschichte um den jungen Anton, welcher entdeckt, was anderen Menschen verschlossen bleibt. Ein Buch voller liebevoller Details, welches nicht nur die Fantasie meiner Tochter, sondern auch meine ergreifen konnte.


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