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Samstag, 5. November 2016

Zersplittert - ACHTUNG SPOILER aus Band 1 Gelöscht



Titel: Zersplittert                                                                                    
Autor: Teri Terry                                                
Verlag: FISCHER FJB
Seiten: 400
ISBN: 978-3649611844

Cover-, Klappentesxt- und Zitatrecht: Teri Terry, FISCHER FJB

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht,
ihre Persönlichkeit ausradiert,
ihre Erinnerungen sind für immer verloren.
Denkt sie.

Doch als Kyla im Wald von dem aufdringlichen Wayne Best angegriffen wird, setzt schlagartig ihr Erinnerungsvermögen wieder ein. Trotzdem stellen sich der 16-Jährigen weiterhin jede Menge rätselhafter Fragen: Wer ist das Mädchen mit den zertrümmerten Fingern, die in ihren Albträumen auftaucht? Und welche Rolle hat sie bei Free UK, einer terroristischen Gruppe im Untergrund, gespielt?
Als ein mysteriöser Mann namens Hatten in Kylas Leben tritt, besteht für sie endlich die Möglichkeit, mehr über ihre Vergangenheit und das System der Lorder herauszufinden. Doch Hatten verfolgt als Anhänger von Free UK seine eigenen Ziele und Kyla wird immer mehr zum Spielball zwischen Lordern und Terroristen …
Zersplittert ist der zweite Band der "Slater"-Trilogie von Teri Terry. Passend zu Band 1 ist natürlich auch dieser Band aus der Ich-Perspektive und im Präsens geschrieben.

Kyla befindet sich in einer für sie schweren Zeit. Ben ist weg und das hat sie sehr schwer getroffen. Sie versucht, wieder zurück in den Alltag zu finden, was ihr nur sehr schwer gelingt. Hierbei probiert ihr, ihre Mutter Sandra zu helfen, was mir sehr gut gefällt. Man hat das Gefühl, als wäre es wirklich eine Mutter-Tochter-Beziehung.

Hinzu kommen ihre bruchstückhaften Erinnerungen, die sie nicht zuordnen kann. Genau in diesem Moment lernt sie Cam kennen.

Cam wohnt ihr gegenüber bei seinen Verwandten. Cam ist ein netter, hilfsbereiter Junge. Er versucht, das Vertrauen von Kyla zu gewinnen, aber Kyla ist vorsichtig. Ich hatte während des Lesens die ganze Zeit das Gefühl, dass Cam etwas zu verbergen hat.

Besonders mysteriös ist Kylas neuer Biologielehrer Hatten. Er scheint für einen Lehrer noch sehr jung zu sein. Außerdem wirft er Kyla immer wieder seltsame Blicke zu und hat auf Kyla eine ganz besonders starke Anziehungskraft.

Anfangs hatte ich das Gefühl, dass durch Cam die typische Handlung ein "Mädchen zwischen zwei Jungs gefangen" entsteht. Daher bin ich froh, dass Kyla das ziemlich früh klarstellt.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass man sofort wieder im Geschehen ist und auf langwierige Wiederholungen verzichtet wird. Die Autorin schafft es weiterhin sehr gut den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Der Band endet zwar wieder mit einem Cliffhanger, welcher aber für mich nicht so extrem war, wie der Cliffhanger des ersten Bandes.
Zersplittert ist der zweite Band der Slater-Trilogie von Teri Terry. Der zweite Band ist eine perfekte Ergänzung zum ersten Band. Die Autorin spart nicht an Überraschungen und man kann sich super in Kyla und ihre Gedanken hineinversetzen. Ich bin echt gespannt, wie die Dystopie endet und rate daher definitiv zum Weiterlesen.









Samstag, 29. Oktober 2016

Skulduggery Pleasant - Passage der Totenbeschwörer



Titel: Skulduggery Pleasant - Passage der Totenbeschwörer                  
Autor: Derek Landy                                                
Verlag: Loewe Verlag
Seiten: 576
ASIN: B00H9JA2CQ

Cover-, Klappentext-, Zitatrecht: Derek Landy, Loewe Verlag
Wieder einmal müssen Skulduggery und Walküre die Menschheit retten. Oder besser: die Hälfte der Menschheit. Denn die Totenbeschwörer haben endlich ihren Todbringer gefunden, der ihnen allen das ewige Leben bescheren soll. Doch für diesen besonderen Zauber braucht der Todbringer sehr viel Energie. Magische Energie, die er nur durch den Tod von - sagen wir - 3,5 Milliarden Menschen gewinnen kann.
Ganz klar, dass Skulduggery und Walküre sofort zur Stelle sind, um das zu verhindern. Aber da bekommen sie Gegenwind von ganz unerwarteten Seite ...
Passage der Totenbeschwörer ist der sechste Band der "Skulduggery Pleasant"-Reihe von Derek Landy. Die Reihe ist aus der Erzählerperspektive und im Präteritum geschrieben.

Skulduggery Pleasant ist ein lebendes Skelett. Mir gefällt die Umsetzung von Skulduggery sehr gut. Er ist mysteriös und voller Geheimnisse, wie beispielsweise sein Alter. Sein trockener Humor und seine ganz eigene Art machen ihn sympathisch.

Stephanie alias Walküre Unruh, wie sie in der magischen Welt genannt wird, ist ein 16-jähriges Mädchen, welches in Haggard in der Nähe von Dublin zusammen mit ihren Eltern und ihrer neugeborenen Schwester wohnt. Diese wissen allerdings nichts von der parallel bestehenden magischen Welt, in der Walküre zusammen mit Skulduggery für Recht und Ordnung sorgt.

Walküre ist eine Sanktuariumsangestellte. Das Sanktuarium ist eine Art magische Polizei.

Nachdem Walküre und Skulduggery die Welt vor dem Bösen retteten, sollte man meinen, dass sie eine Verschnaufpause verdient haben.

Allerdings deutet sich ein neues Problem an. Laut den Totenbeschwörern, das sind Magier, die mit Hilfe eines Gegenstands (bei Walküre ein Totenbeschwörerring) die Schatten beherrschen können, steht die Passage kurz bevor.

Keiner weiß, was die Passage bedeutet. Aber es scheint klar zu sein, dass es nichts Gutes sein kann und so müssen Walküre und Skulduggery die Passage verhindern.

Das Buch ist in einem schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben und liest sich weg wie nichts. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und es entstehen kaum Längen.

Leider hat sich das Finale  meines Erachtens etwas zu lang gezogen. Dies ist aber bereits ziemlich zum Ende des Buches und hat auf den Hauptteil und dessen Spannungsbogen einen eher geringen Einfluss.
"Skulduggery Pleasant - Passage der Totenbeschwörer" ist der 6. Band der "Skulduggery Pleasant"- Reihe von Derek Landy. Der Schreibstil, die Protagonisten sowie der Spannungsbogen im Gesamten haben mir gut gefallen. Ich hätte mir ein etwas kürzeres Finale gewünscht, aber im Großen und Ganzen ein gelungenes Buch, welches ich gerne weiterempfehle!

Montag, 10. Oktober 2016

Ada. Im Anfang war die Finsternis


Titel: Ada. Im Anfang war die Finsternis                                                      
Autor: Angela Mohr   
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 360
ISBN: 978-3401601120

Cover-, Klappentext-, Zitatrecht: Angela Mohr, Arena Verlag
Ohne das Dorf gibt es kein Überleben. Draußen lauert das Verderben, und nur im Dorf bist du sicher. Das ist es, woran Ada glaubt - bis Lucaauftaucht und alles in Frage stellt. Von ihm erfährt Ada: Ihr totgeglaubter Bruder Kassian lebt! Zusammen mit Luca bricht sie jede Regel, die das Dorf jemals aufgestellt hat. Schließlich geht Ada bis zum Äußersten:Sie flieht aus der Gemeinschaft. Sie will ihren Bruder finden. Doch erträgt sie die Wahrheit, die sie jenseits des Dorfes erwartet?
"Ada. Im Anfang war die Finsternis" ist ein Jugendroman von Angela Mohr. Er ist im Präsens und aus der "Ich"-Perspektive geschrieben.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil wird zwischen den Hauptprotagonisten Ada und Luca gewechselt.

Ada ist ein 16-jähriges Mädchen, welches in einem Dorf fernab von der restlichen Bevölkerung aufwächst. In diesem Dorf kennt man keine Technik wie Strom, fließendes Wasser oder ähnliches. Das Leben im Dorf besteht aus Arbeiten, beispielsweise auf dem Feld oder bei den Ziegen, und Beten. Ada ist ein fleißiges Mädchen. Neben der Arbeit kümmert sie sich um ihre beiden jüngeren Geschwister Rahel und Nikodemus. Obwohl Ada versucht, selbstbewusst, aber nicht hochmütig, zu wirken, erscheint sie mir manchmal doch als sehr schüchtern. Dies kann aber auch an den Werten liegen wie Ada aufgewachsen ist.

Luca ist in einer Großstadt aufgewachsen. Sein Vater ist Anwalt und gewalttätig. Dadurch, dass er das Gefühl hat, für seine Mutter Cleide sorgen zu müssen, ist er schon relativ erwachsen. Luca liebt das Malen. Das merkt man auch sofort bei der ersten Szene. Ansonsten ist er ein typischer Teenager. Er hört Musik und geht zur Schule. Die Autorin hat ihn sehr gut dargestellt und es macht ihn sympathisch.

Im zweiten Teil kommt eine weitere Sichtweise ins Spiel. Und zwar die von Liz.

Liz ist 15/16 Jahre alt und man merkt, dass sie mitten in der Pubertät steckt. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen und Liz ist bei ihrer Mutter Marga aufgewachsen. Liz ist ein rebellischer Teenager. Das merkt man an ihrer Sprache und ihrem Verhalten. Es wirkt sehr authentisch und man hat das Gefühl, Marga hat es nicht leicht mit ihrer Tochter.

In wieweit Liz eine Rolle spielt, kann ich nicht verraten, ohne zu spoilern.

Bei der Handlung des Buches war ich anfangs eher skeptisch, da es sehr religiös ist. Nicht auf eine "Ich möchte dich bekennen"-Art, aber trotzdem sehr dominant. Im Nachhinein betrachtet, ist die Dominanz auch notwendig, sonst würde die ganze Geschichte keinen Sinn machen.

Das Zweite, was mich irritiert hat, ist, dass die Eltern statt mit Mutter/Mom bzw. Vater/Dad mit dem Vornamen angesprochen werden. Aber je weiter man liest, desto weniger fällt es auf. Vielleicht ist es auch nur mein Empfinden, da ich anders aufgewachsen bin.

Die Handlung an sich ist spannend aufgebaut mit so manchen spannenden überraschenden Szenen. Besonders gut haben mir auch die Aufteilung in zwei Teile sowie die wechselnden Sichtweisen von Ada, Luca und Liz gefallen. Der Schreibstil ist modern und jugendlich.

Leider sind bei dem Finale für mich noch viele Fragen offen geblieben wie "Was wurde aus dem Dorf und aus Ada?" Hier würde ich mich noch auf Antworten in einem zweiten Band oder einer Kurzgeschichte freuen.
"Ada. Im Anfang war die Finsternis" ist ein realistischer Jugendroman von Angela Mohr. Mir haben der Schreibstil, die Protagonisten und der Spannungsaufbau gut gefallen. Das Ende war mir etwas zu kurz geraten. Das Buch regt außerdem zum Nachdenken an. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Samstag, 17. September 2016

Gelöscht



Titel: Gelöscht                                                                                    
Autor: Teri Terry                                                
Verlag: FISCHER FJB
Seiten: 432
ISBN: 978-3733500382

Cover-, Klappentext- und Zitatrecht: Teri Terry, FISCHER FJB

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde »geslated«. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?
Gelöscht ist der erste Band der Slated-Trilogie von Teri Terry. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive und im Präsens geschrieben.

Die Hauptprotagonistin Kyla ist ein 16-jähriges Mädchen. Ihr Gedächtnis wurde geslated, das heißt gelöscht. Dementsprechend unsicher ist sie anfangs auch. Sie lernt aber ziemlich schnell, sich zurecht zu finden. Man merkt auch recht zügig, dass Kyla anders als andere Slater ist. So nennt man Jugendliche, welche geslated wurden. Dies ist aber nicht unangenehm. Ich finde Kyla ein sehr nettes, sympathisches Mädchen.

Kyla freundet sich in der wöchentlichen Slater-Gruppe mit einem Jungen namens Ben an. Auch er ist ein Slater. Ben ist zuvorkommend und versucht Kyla schnell in den Alltag und in das wöchentliche Gruppentreffen der Slater zu integrieren. Sie verbringen viel Zeit miteinander. Teris Umsetzung von Ben ist sehr realistisch und gefällt mir sehr gut.

Es gibt noch einige weitere wichtige Personen, aber ich kann nicht alle aufzählen. Eine für mich rätselhafte Frau ist Kylas "Mutter". Jeder Slater verbringt nach dem Slating eine Zeit im Krankenhaus und wechselt dann in seine neue Familie. Genauso ging es Kyla. Sie kommt in die Familie Davis. Mit Kylas Mutter hatte ich so meine Schwierigkeiten, warm zu werden. Die meiste Zeit ist sie sehr distanziert und ungeduldig. Dann wiederum ist sie sehr fürsorglich und mütterlich. Ich hoffe, dass ich in den nächsten beiden Bänden noch schlau aus ihr werde.

Die Geschichte spielt im zukünftigen England. Um genau zu sein im Jahr 2054. In dieser Zeit werden kriminelle Jugendliche bis 16 Jahre geslated, um ihnen eine zweite Chance zu geben. Ihr Gedächtnis wird sozusagen gelöscht und sie beginnen ein komplett neues Leben. Damit sie nicht wieder kriminell werden können, tragen sie ein Armband. Einen sogenannten Levo. Dieser ist zur Überwachung gedacht und sorgt dafür, dass die Slater immer bei guter Laune bleiben.

Aber Kyla ist anders. Was an ihr anders ist und wieso erfährt man im Laufe der 3 Bände. Mit dem ersten Band erfährt man zwar schon einiges, ich hoffe aber, dass da noch die ein oder andere Überraschung auf uns zu kommt.

Die Autorin hat mit "Gelöscht" einen guten Start für die Trilogie hingelegt. Mit dem Aufbau ihrer Geschichte hat sie einen guten Spannungsbogen geschaffen. Durch den Cliffhanger möchte man sofort mit dem nächsten Band fortfahren.
"Gelöscht" ist der erste Band der Slater-Trilogie von Teri Terry. Die Autorin hat einen super Start der Trilogie geschaffen, bei dem keine Langeweile aufkommt. Ein starker Spannungsbogen und ein Cliffhanger machen das Buch komplett. Mein Tipp daher: unbedingt lesen!



Samstag, 10. September 2016

Baseball love: Liebe auf den ersten Schlag


   



Titel: Baseball love - Liebe auf den ersten Schlag                                                                                
           

Autor: Saskia Louis
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS

Seiten: 337
ASIN: B01HH04CBS

Cover-, Klappentext- und Zitatrecht: dp DIGITAL PUBLISHERS


Luke hat ein Problem. Die Presse denkt, er ist ein Womanizer und das findet das Management des Baseballspielers überhaupt nicht lustig. Eine prüde, langweilige und durchschnittliche Freundin muss her ... und wer würde sich da besser eignen als die süße, deutsche Eventplanerin, der ‚normal‘ und ‚langweilig‘ praktisch auf die Stirn geschrieben steht?

Emma hat kein Problem. Bis sie von ihrer Firma nach Philadelphia versetzt wird und sie ausgerechnet ihrem einzigen One-Night-Stand über den Weg läuft. Dass der Kerl berühmt und reich ist, hat er bei der letzten Begegnung wohl vergessen zu erwähnen. Und dann kommt er auch noch mit der wahnwitzigen Idee um die Ecke, sie solle seine Freundin mimen, damit er sein Image aufpolieren kann. Natürlich wird sie das nicht tun. Doch der Mann hat einfach ein paar richtig gute Argumente ...


Die Autorin Saskia Louis beginnt die Geschichte um Luke und Emma mit einem Prolog, welcher mich 17 Jahre in die Vergangenheit geworfen hat. Man erhascht einen kurzen Einblick auf Lukes Entscheidung Baseballer zu werden und auch auf Emma und deren schon als Kind "durchgeplantes" Leben. 

Im ersten Kapitel befindet man sich ein Jahr vor der eigentlichen Handlung. Luke befindet sich gerade im Urlaub in Deutschland und ist auf dem Weg zu seiner Mutter. Während einem Telefonat mit einer seiner "Bekanntschaften" erhält er einen Anruf von seinem Agenten Wes. Dieser ist alles andere als angetan von den Schlagzeilen, die Luke fabriziert.  Luke ist das, was man sich unter einem Baseballspieler vorstellt. Von sich selbst sehr überzeugt und von den Frauen umschwärmt. Natürlich ist er gut aussehend und charmant - zumindest wenn er will.

Emma´s Charakter war für mich zunächst eher unscheinbar. Sie hat Männern gegenüber eine gewisse Abneigung, welche sich jedoch schnell erklärt. Ihre Familienverhältnisse sind überschaubar. Ein fester Bestandteil ihres Lebens ist ihre Schwester, welche aber in Amerika lebt. So herrscht Kontakt nur übers Telefon, was Emma schon traurig stimmt.

Die erste Begegnung zwischen Emma und Luke ist amüsant dargestellt. Während Luke sich auf seinen Charme und den in Amerika selbstverständlich jedem bekannten Promi-Bonus verlässt, lässt Emma ihn eiskalt auflaufen. Dass er ein berühmter Baseballer ist, ist der in Deutschland lebenden Emma natürlich gänzlich unbekannt. Schlagfertig kontert sie seine vergeblichen Versuche einen Platz in dem Restaurant zu erhalten, in welchem sie arbeitet. 

Durch Zufall begegnen sich beide am gleichen Abend wieder und verbringen die Nacht miteinander. Eine unvergessliche Nacht für Beide....

Die eigentliche Handlung beginnt nach den rückblickenden Storylines. Ein Jahr später hat sich für Emma so einiges verändert. Sie hat einen befristeten und heiß begehrten Job in Amerika bekommen. Luke hingegen befindet sich in einer unveränderten Wiederholungsschleife. Eine Schlagzeile jagt die nächste. Was seinem Agenten Wes bitter aufstößt...

Die Storyline ist leicht und flüssig geschrieben. Emma bietet Luke immer wieder Paroli und dieser reagiert natürlich entsprechend amüsant darauf. Ab und an hatte die Handlung ein paar Längen und Emma die Angewohnheit, für meinen Geschmack etwas übertrieben auf Luke zu reagieren. Teilweise ging sie ihn wirklich bösartig an oder tat ihm unrecht. Natürlich ist auch er kein Unschuldslamm und agiert teilweise sehr impulsiv. Nicht nur Emma, sondern auch seinem Vater gegenüber. Im Verlauf der Geschichte bekommt man einen tieferen Einblick auf Luke´s Familienverhältnisse. Man begleitet Emma während ihres Jobs und deren Erledigung. Überwiegend ist Luke hier ebenfalls nicht weit... 

Die Handlung verfolgt einen roten Faden, brachte für mich jedoch keine überraschenden Wendungen. Überwiegend war für mich vorhersehbar, was als nächstes folgen oder wie die Handlung weiter verlaufen würde. 


Zusammenfassend ist "Baseball love: Liebe auf den ersten Schlag" ein unterhaltsamer Liebesroman. Ein paar Längen sind vorhanden, doch sie befinden sich für meinen Geschmack im vertretbaren Bereich. Die Handlung ist flüssig geschrieben. Als leichte Lektüre zum Abschalten ist dieses Buch für Liebesroman Leserinnen genau richtig.